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Was hilft gegen Bauchschmerzen

Was hilft gegen Bauchschmerzen? 10 Schritte gegen Blähungen, Durchfall und andere Verdauungsbeschwerden

Immer mehr Menschen leiden unter Blähungen, Durchfall oder anderen Verdauungsbeschwerden.

Gehörst du auch dazu?

Oder findest du es vielleicht normal, dass dir dein Essen „schwer“ im Magen liegt, es brummelt und grummelt, sich Gase bilden… und daher arrangierst du dich einfach damit?

Heute gibt es einen Gastartikel von Anja Orywol.

Sie hat heftig unter Ihren Bauchschmerzen und all dem was damit einherging gelitten. Schließlich ist sie vor ca. 5 Jahren auf die 5-Elemente-Ernährung aufmerksam geworden und ihr ist es dadurch gelungen ihr Leben wieder in Balance zu bringen. Ihre Erfahrungen und konkreten Tipps gibt sie hier an uns weiter!

Wenn du Menschen kennst, die auch von diesen Erfahrungen profitieren, dann teile den Artikel mit ihnen.

Vielen Dank und viel Spaß beim Lesen!

Anja Orywol & Stefanie Eikel

„Was rumpelt und pumpelt in meinem Bauch herum? Es fühlt sich an als wären es lauter Wackersteine!“ fragt der Wolf aus dem Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“. 

Das Gefühl kenne ich.

Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich morgens aufgewacht bin und das Grummeln in meinem Bauch das nahende Unheil verkündet hat… In den Zimmern nebenan schliefen meine beiden, kleinen Kinder und ich dachte nur: „Oh nein, wie soll ich mich um sie kümmern?“

Da half nur noch ein Griff zum Telefon und meine Schwiegereltern standen wenig später vor der Tür. Für die Kinder hieß es „Oma- und Opa Tag“.

Ich selber habe meine Zeit mit einer Wärmflasche verbracht.

Mit Tee und Hunger, denn essen ging gar nicht.

Hunger bedeutete für mich ein sicheres Gefühl, denn während dessen hatte ich keine Bauchschmerzen, musste nicht zur Toilette.

So bestand mein Alltag aus dem Wechselspiel zwischen Hunger ertragen und Essen fürchten.

Als wir uns später unseren Hund anschafften und klar war, dass ich viel raus in die Natur musste, habe ich Panik bekommen:

Was ist, wenn die Bauchschmerzattacken mit samt ihren Auswirkungen mich in der Natur überfallen?

Meine Strategie war einfach:

Ich habe all die Aktivitäten, die außerhalb meiner Wohnung stattfanden immer nüchtern und vor dem Essen erledigt. Egal, ob das morgens oder mittags war. Länger habe ich den Hunger allerdings nicht ausgehalten und dann in der Not gerade so viel gegessen, dass ich wieder eine Zeitlang über die Runden kam.

Essen war komplett negativ behaftet.

Ich habe Essen nicht zugetraut, dass es mir guttun kann, sondern habe immer nur so viel gegessen, dass mein Hungergefühl weg war.

Die Quittung bekam ich mit Kreislaufproblemen und Schwächeanfällen.

Bauchschmerzen und Durchfall gingen davon aber auch nicht weg.

Deshalb war klar, dass es so nicht weitergehen konnte.

Eine damalige Arbeitskollegin war Ernährungsberaterin nach Otto Brucker. Ihr Schwerpunkt lag also auf Rohkost und Vollkornprodukten. Ich habe die Bücher von Herrn Brucker verschlungen und alles war für mich so schlüssig, dass ich entschied, diesen Weg zu versuchen.

Doch dadurch wurde alles nur noch schlimmer!

Nach einer Woche heftigster Bauchschmerzen und Durchfällen gab ich auf.

Heute weiß ich, warum mir diese Ernährungsform nicht geholfen hat.

Dazu erfährst du später mehr! 

Damals war ich nur verzweifelt und hoffnungslos.

Denn auch von ärztlicher Seite bekam ich keine Hilfe. 

Alle Untersuchungen ergaben eigentlich immer nur, wie gesund ich war. Es gab bis auf meine Symptome keine Auffälligkeiten und auch keine Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Ich habe nicht aufgegeben: Weitergelesen, recherchiert und unermüdlich gesucht…

… und bin dann (im Jahr 2013) auf die 5-Elemente-Ernährung gestoßen.

Als meine damalige Beraterin mir im Laufe unseres Gespräches – mit Hilfe der sog. Antlitzdiagnostik – ansah, dass ich ein „schwaches Verdauungssystem“ habe, bin ich in Tränen ausgebrochen.

Das erste Mal habe ich mich erkannt gefühlt und musste mir nicht wieder anhören, dass ich doch nur schwache Nerven habe und meine Probleme daher hausgemacht wären.

Sätze wie:

„Ach Mensch, iss doch einfach mal anständig und denk nicht drüber nach, das spielt sich doch nur in deinem Kopf ab“ haben mich verletzt und ich habe mich ausgeschlossen gefühlt.

Ich war von dem Ansatz der 5-Elemente so fasziniert, dass ich umgehend die Ausbildung zur „Ernährungsberaterin nach den 5-Elementen“ begonnen habe. Ich hatte den Wunsch noch viel tiefer in dieses erstaunliche und uralte Wissen einzusteigen.

Denn schon nach der ersten Beratung hatten sich meine Beschwerden deutlich verringert und es war klar, dass ich auf dem richtigen Weg war.

Wenn du dich auch in einem ähnlichen Hamsterrad befindest und ständig Einbußen deiner Lebensqualität erfährst, dann brauchst du das nicht hinzunehmen.

Du kannst etwas ändern.

Du bist nicht alleine und ich möchte dir helfen, zu mehr Lebensqualität zurückzufinden.

In der TCM nennt man diese Probleme mit der Verdauung eine „Milz-Qi-Schwäche“.

 7 körperliche Symptome einer „Milz-Qi-Schwäche“:

  • Verdauungsprobleme, wie Durchfall, häufige Stuhlgänge, breiiger Stuhl, …,
  • Blähungen,
  • Müdigkeit nach dem Essen,
  • Konzentrationsprobleme,
  • Heißhunger auf Süßes,
  • Allergien und
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Wenn du diese körperlichen Symptome zumindest teilweise oder zeitweise kennst, dann möchte ich dir ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die dir helfen, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

# 1 – Was hilft gegen Bauchschmerzen?

Iss warmes und gekochtes Essen – im Idealfall 3 x am Tag

Giulia Enders drückt es in ihrem Buch „Darm mit Charme“ treffend aus:

„Kochen erspart uns also die ganze erste Ladung „Entfaltungsenergie“, die ansonsten der Magen dafür aufbringen müsste, und ist damit der outgesourcte Teil unseres Verdauungsgeschäfts.“

In der TCM gibt es das Bild eines Kochtopfs, der sinnbildlich für deine Verdauungskraft steht.

Der Topf steht auf dem offenen Feuer und eine warme, energiespendende „Verdauungssuppe“ brodelt fleißig vor sich hin.

Solange du warme (= gekochte) Zutaten in den Topf gibst, bedarf es keiner weiteren Energie, um die Temperatur deiner „Verdauungssuppe“ zu halten. Kalte Zutaten (wie z.B. ein grüner Smoothie, Rohkost) reduzieren deine Wärme und es ist neue Energie nötig, um die Suppe wieder auf Temperatur zu bringen.

Diese Energie muss unterm Strich schon mal als Vorauszahlung auf die, durch die Nahrung zu gewinnende Energie, geleistet werden. Einfach gesagt: Es springt weniger Energie für dich dabei heraus. Es macht also durchaus Sinn, den Herd in deiner Küche als Hilfsarbeiter einzuspannen und deinem Körper so Arbeit abzunehmen.

# 2 – Was hilft gegen Bauchschmerzen?

Verzichte auf Rohkost und kühlende Lebensmittel

Bei der „Milz-Qi-Schwäche“ brennt das Verdauungsfeuer eher spärlich vor sich hin. Wenn du dir jetzt nochmal den Suppentopf anschaust, dann kannst du dir vorstellen, dass es mit einem spärlichen Feuer schwerer ist, ihn warm zu halten.

Rohes Obst und Gemüse (was wir als gute und gesunde Zutaten kennengelernt haben), würden jetzt also noch deutlich mehr die Suppe herunter kühlen. Aber auch Lebensmittel, die von Natur aus kalt sind. In der TCM sind das z.B. Milchprodukte, Zucker und Zitrusfrüchte.

An dieser Stelle wird auch deutlich, warum mir die gute Vollwertkost nach Otto Bruker nicht bekommen ist. Die „kalte“ Rohkost hat damals mein Verdauungsfeuer noch weiter geschwächt.

Was frühstückst du?

Joghurt mit Obst?

Müsli (Fertigmüslis haben in der Regel einen sehr hohen Zuckeranteil) mit Milch?

Aus Sicht der TCM sind dies Kombinationen von kalten Lebensmitteln!

Das ist also quasi eine Löschmannschaft für dein Verdauungsfeuer.

Kalte Nahrungsmittel kühlen ab. 

Sie reduzieren die Kraft deines Verdauungsfeuers und lassen dich schneller frieren. 

Warme Nahrungsmittel unterstützen dein Verdauungsfeuer und sorgen für eine angenehme Körpertemperatur.

Auf diese Weise erhält dein Körper die höchst mögliche Energie.

In dem Buch der Ernährungs-Docs lese ich die Aussage:

„Aktuelle klinische Studien zeigen, dass eine sogenannte FODMAP-reduzierte Ernährung den Darm effektiv beruhigen kann. Dabei verzichten Betroffene sechs bis acht Wochen komplett auf potenziell reizende Zuckerarten, die in Süßigkeiten, Brot, Milchprodukten, Steinobst und Kohl stecken“

… da sehe den östlichen Ansatz auch aus westlicher Sicht bestätigt.

# 3 – Was hilft gegen Bauchschmerzen?

Starte mit einem warmen Frühstück … und iss regelmäßig

In der TCM werden den verschiedenen Organen Maximal- und Minimalzeiten zugeordnet. Also Zeiten zu denen sie entweder Höchstleistung erbringen oder mehr oder weniger ruhen.

Die Organe, die an der Verdauung beteiligt sind, haben in den Morgenstunden ihre größte Kraft. Wenn du diese Kraft durch ein gutes, warmes Frühstück ausschöpfst, dann erhält dein Körper die volle Unterstützung. Auch mittags ist die Verdauungskraft noch gut, Richtung Abend lässt sie aber deutlich nach. Um diese Tageszeit sollten die Mahlzeiten nicht mehr opulent und schwer verdaulich sein.

Wenn du zwischen den Mahlzeiten ca. 3-4 Stunden nichts isst, dann bleibt deinem Körper genug Gelegenheit zu verarbeiten und zu verdauen.  Er wird sich an diese Regelmäßigkeit gewöhnen und sich so wieder erholen.

Solltest du zwischen den Mahlzeiten sehr von Hunger geplagt sein, oder größere Portionen nicht vertragen, dann nimm lieber mehrere kleinere Portionen über den Tag verteilt zu dir. Aber versuche auch hier, eine gewisse Regelmäßigkeit einzuführen.

# 4 – Was hilft gegen Bauchschmerzen?

Kaue intensiv und iss gaaaanz langsam

Beim Kauen werden schon im Mund Enzyme freigesetzt, die deinem Körper bei der Verdauung helfen.

Im Mund startet bereits die Verdauung und je besser du deine Nahrung zerkleinerst, desto weniger muss das dein geschwächtes Verdauungsfeuer tun.

Wenn du deine Mahlzeit herunterschlingst, dann ergibt sich auch noch ein anderes Problem:

Das Sättigungsgefühl setzt erst nach ca. 20 Minuten ein. Wenn du bis dahin schon zwei Teller verdrückt hast, dann isst du vielleicht mehr, als dein Körper wirklich braucht und verdauen kann. Lass dir also Zeit und finde so wieder das richtige Maß.

Eine „Milz-Qi-Schwäche“ kann auch einfach dadurch entstehen, dass dein Körper ständig Überstunden schieben muss.

# 5 – Was hilft gegen Bauchschmerzen?

Verzichte auf Brot!

Brot gilt in der 5-Elemente-Ernährung (TCM) als befeuchtend.

Symptome wie Durchfall und breiiger Stuhl weisen auf „Feuchtigkeit“ hin.

Übergewicht ist auch ein Ausdruck von Feuchtigkeit.

Was Feuchtigkeit ist?

In der TCM wird Feuchtigkeit „TAN“ (= „unverdauter Schleim“) genannt. In der westlichen Naturheilkunde sind dies die berühmten  „Schlacken“.

Du hast bestimmt schon mal hört, dass jemand verschlackt ist. Oder?

Brot ist in unserer westlichen Ernährung so selbstverständlich, dass es schwerfällt, es eine Weile vom Speiseplan zu streichen. Wenn du dir das so gar nicht vorstellen kannst, dann toaste dein Brot. Das nimmt ein wenig von der befeuchtenden Wirkung.

Tatsächlich ist mir persönlich das im Endeffekt aber gar nicht so schwergefallen, denn bei drei warmen Mahlzeiten am Tag ist eh kein Raum für Brot. Und damit entfällt auch die Frage nach dem Belag. Denn das obligatorische Käsebrot legt dem geschwächten Verdauungssystem ja auch schon wieder Steine in den Weg.

# 6 – Was hilft gegen Bauchschmerzen?

Iss in einer ruhigen und freundlichen Umgebung

In der TCM ist unsere Verdauung dem „Erd-Element“ zugeordnet.

Verdaut werden müssen neben unserer Nahrung aber auch Emotionen und alle Eindrücke.

Wenn du während einer gemeinsamen Mahlzeit mit deinen Tischnachbarn streitest oder Problemgespräche führst, dann geht ein Teil deiner Verdauungsenergie in die Verarbeitung eben dieser Emotionen.

Diese Energie steht für die Verdauung deiner Mahlzeit dann nicht mehr zur Verfügung.

Dieser ganzheitliche Ansatz der TCM erklärt, warum du in überfüllten Kantinen oder im Gespräch zwischen Tür und Angel, zwischen zwei Terminen oder vor dem Fernseher aus deiner Nahrung nicht die volle Ladung schöpfen kannst und sich bei dir das wohlige Sättigungsgefühl nicht einstellt. Stattdessen fühlst du dich eher aufgebläht, voll und du wirst müde.

Die Verdauung von Gefühlen und Emotionen ist ein eigenes spannendes Thema und dazu gibt es hier ein wundervolles Interview.

# 7 – Was hilft gegen Bauchschmerzen?

Koche mit frischen Zutaten einfache Gerichte

Frisches Gemüse, gekochtes Getreide und ein gutes Eiweiß bilden die Basis einer guten Mahlzeit.

Gemüsesorten die kompakt und /oder rund sind, gehören zum „Erd-Element“ und unterstützen bei der Verdauung. Hierzu gehören z.B.

 – Karotten, 

– Pastinaken,

– Kürbis und

– Süßkartoffeln

Besonders hilfreich ist es, wenn du das Gemüse lange kochst oder im Backofen schmorst. Es wird auf diese Art noch bekömmlicher.

Gekochtes Getreide jeglicher Art baut Milz-Qi auf und transportiert Feuchtigkeit ab.

Es macht satt und unterstützt.

Ein kleines Wundermittel also 😉

Hierzu gehören z.B.

– Hirse,

– Reis,

– Bulgur,

– Couscous,

– Amaranth und

– Quinoa

Fisch und Geflügel sind gute, nährende Eiweißlieferanten.

Vorsicht: Zu viel Fleisch kann dein Verdauungssystem überfordern.

Pflanzliche Alternativen sind Hülsenfrüchte in allen Varianten. Allerdings kann es sein, dass aufgrund der „Milz-Qi-Schwäche“ diese ebenfalls schwerer zu verdauen sind…. hier kommt es auf deine Konstitution an, und du musst es ein wenig austesten wie viel  du wovon verträgst.

# 8 – Was hilft gegen Bauchschmerzen?

Meide Fertiggerichte

In Fertiggerichten sind in der Regel sehr viele Zutaten, die sowohl Farbe, Haltbarkeit und Geschmacksempfinden beeinflussen. Mit anderen Worten: Zutaten, die nicht unbedingt auf deinen Teller gehören.

Je länger die Zutatenliste eines Fertiggerichtes oder eines Fertigproduktes ist, desto mehr Arbeit hat dein Körper, um diese zu verstoffwechseln.

Viele der Zutaten reizen deinen Darm und überfordern ihn zusätzlich.

Also daher gilt: Meide Fertiggerichte jeglicher Art!

# 9 – Was hilft gegen Bauchschmerzen?

Vermeide extreme Nahrungsmittel

Scharfe Gewürze, wie Chili, Pfeffer, Knoblauch oder Curry haben aus Sicht der TCM eine erhitzende Wirkung und reizen durch ihr Extrem ebenfalls den Darm.

Kaffee regt die Verdauung sehr stark an und wenn du zu Durchfällen oder breiigen Stühlen neigst, dann teste, ob es dir hilft, Kaffee wegzulassen oder zu reduzieren.

Frittiertes und Fettiges befeuchtet auch sehr stark und ist für (d)ein geschwächtes Verdauungssystem eine zu harte Nuss.

# 10 – Was hilft gegen Bauchschmerzen?

Darmflora wieder aufbauen

Durch starke Durchfälle, wiederholte Magen-Darm-Infekte oder Antibiotika-Behandlungen wird die Darmflora gestört.

Eine gestörte Darmflora kann auch die Ursache für ein schwaches Immunsystem sein.

Ich habe mich seinerzeit von einem Heilpraktiker beraten lassen und ein entsprechendes Mittel zum Aufbau einer gesunden Darmflora unterstützend zur Ernährungsumstellung eingenommen.

Es gibt verschiedene Mittel und über Wirksamkeit und Sinn gibt es viele Diskussionen.

Such dir einen Fachmann deines Vertrauens (Arzt oder Heilpraktiker) und lass dich individuell beraten.

Ich für meinen Teil kann aber nur von positiven Erfahrungen berichten.

Fazit:

Vielleicht hört sich das jetzt alles erstmal nach einem großen Verzicht an?!

Aber aus meiner eigenen Erfahrung und aus meiner Beratungstätigkeit kann ich sagen:

Bei einer starken Milz.Qi-Schwäche ist erstmal (!) eine gewisse Konsequenz nötig, die sich lohnt! Man entwickelt ein ganz neues Körper- und Lebensgefühl und aus dieser Kraft heraus ergeben sich wundervolle neue Möglichkeiten.

Die Beschwerden werden sich bessern und so kann man Schritt für Schritt testen, welche Lebensmittel gut vertragen werden und was das Verdauungssystem (wieder) aus dem Gleichgewicht bringt.

Aber Achtung: Teste nie mehrere Lebensmittel gleichzeitig, sonst weißt du nicht welches die schlechten Reaktionen ausgelöst hat.

Wenn du befürchtest, dass du in dieser Zeit nicht genügend Nährstoffe erhältst, dann bedenke, dass deine Ernährung nur so gut sein kann, wie der Darm in der Lage ist, diese anzunehmen und zu verarbeiten.

Ich kann heute nur sagen, dass ich mich unglaublich auf meine Mahlzeiten freue. Ich esse abwechslungsreich und mit großem Appetit. Ich experimentiere und genieße.

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat oder du noch irgendwelche Fragen hast, dann hinterlasse einen Kommentar.

2 Kommentare
  • mareike2
    Veröffentlicht am 18:39h, 11 Juli Antworten

    Super toller Blog! Ich hatte chronische Bauchschmerzen und irgendwann sehr trockene Haut. Die trockene Haut kam von einem Nährstoffmangel, da ich scheinbar bestimmtes Gemüse und Obst nicht verdauen konnte und deshalb einige Vitamine zu wenig hatte. Mittlerweile nehme ich bestimmte Vitamine als Präparate und Medizinprodukte, denn so kann mein Körper sie besser aufnehmen. Das Problem ist in ärztlicher Behandlung und schon besser geworden. Vielleicht geht es irgendwann komplett vorbei.

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