Warum dein Smoothie grün sein sollte | blogyourhealth
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grüner Smoothie

Warum dein Smoothie grün sein sollte

Ich finde…

  • Smoothies sind cool,
  • Smoothies sind lecker und
  • Smoothies sind unheimlich gesund!

Was meinst du?

Ich mixe mir schon lange Smoothies, da Obst (am Stück) nicht so mein Ding ist…

…aber „grüne Smoothies“ fand ich nicht so ansprechend!

Spinat und Grünkohl – ok, aber in Form eines Getränks?!

Das hat mich eher abgeschreckt!

Pürierter Salat???

…allein den Gedanken daran fand ich äußerst merkwürdig  😐

Vor einigen Wochen war ich auf einem Smoothie-Seminar.

Was ich da gelernt habe, möchte ich dir in diesem Artikel weitergeben.

Leider kann ich dich auf diesem Weg nicht probieren lassen, es hätte sich gelohnt! Aber vielleicht kann ich dich zur eigenen Zubereitung motivieren  😉

Die Zubereitung

Die Grundrezeptur besteht aus 50 % Pflanzengrün und 50 % Früchte + Wasser.

Du kannst zudem noch einen Schuss (gutes) Öl und ganz wenig Agavendicksaft zum Süßen hinzugeben.

Öl ist deshalb so wichtig, weil es die Vitaminaufnahme unterstützt und unsere Zellen (und sogar unsere DNA) schützt. Für deinen Smoothie bieten sich folgende Öle an:

  • Leinöl,
  • Sesamöl,
  • Hanföl,
  • Weizenkeimöl,
  • Aprikosenkernöle,
  • Olivenöl und
  • Nussöle

Alles fein gemixt – und fertig!

Ich mixe meine Smoothies übrigens mit JTC OmniBlend V – Special Edition – 2,0 Liter BPA-Frei (schwarz). Habe mich da auf die Empfehlung von Fachleuten verlassen und bin damit sehr zufrieden.

…was du alles rein mixen kannst:

Was beim „normalen“ Kochen übrig bleibt und in die Bio-Tonne oder an die Kaninchen verfüttert wird, ist für deinen grünen Smoothie perfekt. Aber: Dein Smoothie ist kein Restmüll!!! Alle Zutaten sollten möglichst frisch sein! Wie z.B:

Die Blätter von

  • Kohlrabi,
  • Möhren,
  • allen möglichen Kohlsorten (wie Wirsing, Weißkohl…)
  • Radieschen und
  • Roter Beete.

Außerdem können alle Salate sowie

  • Spinat,
  • Grünkohl,
  • Zucchini und
  • Avocados (enthält übrigens sehr gute Fette!) in den Mixer!

Aber auch

  • Brennesseln,
  • Löwenzahn und
  • Giersch (ist extrem basisch) sind super geeignet.

Zudem können alle Kräuter hinzugegeben werden, wie z.B.

  • Petersilie,
  • Basilikum,
  • Schnittlauch,
  • Salbei,
  • Thymian,
  • Minze,
  • Zitronenmelisse.

Es gibt inzwischen eine ganze Menge Rezepte für grüne Smoothies, aber ich nehme einfach das was ich da habe oder was der Bio-Laden gerade so hergibt  😉

Und los geht´s:

Zuerst nehme ich etwas Obst (meistens 1 Apfel, 1 Banane und z.B. 1 Kiwi oder 1 Birne oder auch Weintrauben) und dann Grünzeug (vorzugsweise Spinat und ein bisschen Salat oder aber auch Giersch aus Schwiegermamas Garten. Wenn ich Gemüseblätter da habe verwende ich die natürlich). Anschließend gebe ich einen Schuss Öl und meistens auch ganz wenig Agavendicksaft hinzu. Dann füge ich eine ordentliche Portion Wasser und noch ein bisschen Saft hinzu, dadurch wird das ganze schön flüssig und cremig.

…das sollte nicht in deinen grünen Smoothie:

  • Blumenkohl,
  • Brokkoli,
  • Rhabarber,
  • Paprika,
  • Aubergine,
  • Rote Beete,
  • Zwiebeln,
  • Porree,
  • Knoblauch,
  • Fenchel,
  • Möhren,
  • Rüben,
  • Schwarzwurzeln,
  • Spargel,
  • Kürbis,
  • Kartoffeln uns Pastinaken

Die (angebliche) Wirkung

Eine Sache vorweg: Dein Körper muss sich an dieses sogenannte „Superfood“ erst gewöhnen! Ob und wie dein Körper reagiert, solltest du beobachten.

Ich habe den Tipp bekommen, ein Glas vor dem Essen zu trinken, weil man dadurch den Appetit (vor allem auf Kaffee und Fleisch!?) verliert.

Willst du abnehmen?

Dann kannst du gut 1 oder 2 volle Mahlzeiten durch einen grünen Smoothie ersetzen!

Er macht satt und liefert dir wichtige Nährstoffe – also kein Problem  😉

Aber warum ist das grüne Blattgemüse so gesund?

1. Wegen dem Chlorophyll

Es geht nicht in unserem Smoothie nicht um das Obst (so wie ich immer gedacht habe), sondern um das Chlorophyll (= grünes Sonnenlicht).

Chlorophyll ist der grüne Blattfarbstoff und ist fast identisch mit unserem roten Blutfarbstoff, dem Hämoglobin.

Grünes Blattgemüse hilft uns somit beim Aufbau neuer Blutzellen. 

Zudem gibt es in jedem grünen Chlorophyll-Molekül ein Magnesium-Atom.

Magnesium bindet Schwermetalle und fördert deren Ausscheidung.

Chlorophyll hat somit eine stark entgiftende Wirkung!

Es unterstützt sogar effektiv die Entgiftung von krebserregenden Substanzen, was angeblich derzeit in der Schulmedizin weiter erforscht wird.

Chlorophyll soll sogar die Wundheilung unterstützen und für einen regelmäßigen Stuhlgang sorgen…, daher solltest du deinen Körper langsam daran gewöhnen 😉

Wahnsinn, oder?

2. Wegen vieler sekundärer Pflanzen- und Mikronährstoffe

In meinem Studientext gibt es dazu ganze Kapitel…

Willst du genaueres dazu wissen? Dann sag Bescheid, ansonsten würde ich es hier auf folgende Info beschränken:

Grüne Blätter enthalten mehr (Mikro)Nährstoffe als unsere üblichen Nahrungsmittel, wie Kartoffeln, Milch oder Fleisch.

Spitzenreiter in Sachen Mikronährstoffe sind neben Kräutern und Sprossen die Blätter, z.B. von Karotten, Radieschen und auch Kohlrabi.

Sie sind extrem eiweiss-, mineralstoff- und vitaminreich und viel zu schade zum Wegwerfen.

3. Wegen der Cellulose

Cellulose ist sehr wichtig für unseren Körper.

Aber was genau ist das denn?

Es handelt sich um einen (unlöslichen) Ballaststoff. 

„Ballaststoffe“ kennen wir: Sie sind gesund, machen satt und sollten häufig auf unserem Ernährungsplan stehen  😉

Unter einem Mikroskop sollen sie aussehen wie kleine Schwämmchen (ich habe es auch noch nicht gesehen, sondern nur gelesen!). Und in unsere Verdauung tun sie auch das was Schnäppchen tun: Sie reinigen!

D.h. Giftstoffe werden aufgenommen und abtransportiert.

Zudem sollen sie:

  • den Blutzuckerspiegel stabilisieren (und damit unser Diabetesrisiko senken),
  • den Cholesterinspiegel regulieren,
  • unser Immunsystem stärken,
  • Gallensteinen vorbeugen und
  • eine gründlich Darmentleerung fördern.

4. Wegen der extrem basischen Wirkung

Willst du ein gutes und langfristig gesundes Säure-Basen-Verhältnis erreichen?

Grünes rohes Blattgemüse (als grüner Smoothie), hat es eine extrem basische Wirkung. Was du sonst noch gegen eine Übersäuerung deines Körpers tun kannst,  findest du hier.

Fazit:

Mich haben die vielen (gesunden) Argumente für einen grünen Smoothie überzeugt!

Ich trinke seit meinem Frühjahrsputz regelmäßig grüne Smoothies, weil es einfach, schnell, sehr lecker und super gesund ist.

Und noch was:

Grünes Blattgemüse (d.h. auch Salat) muss normalerweise sorgfältig gekaut werden, ansonsten liegt es „schwer im Magen“ und die wertvollen Nährstoffe können nicht genutzt werden.

Aber wer kaut denn schon ausreichend?

Von bis zu 50 mal ist in der Literatur die Rede… – unvorstellbar, oder?!

Durch das Mixen des Smoothies, wird ein perfekter Kauprozess imitiert und die Inhaltsstoffe können so leicht aufgenommen werden.

Du kannst also mit einem grünen Smoothie:

  • perfekt zerkleinertes und gut verdauliches,
  • sehr gesundes grünes Blattgemüse,
  • in großen Mengen

zu Dir nehmen.

Mein Tipp für Dich:

Ich bin kein Profi was „grüne Smoothies“ angeht.

Mich haben die Fakten überzeugt, diese in meine tägliche Ernährung zu integrieren. Ich bin halt ein Kopfmensch 🙄

Hast auch du Lust auf „grüne Smoothies“ bekommen?

Willst du mehr darüber erfahren?

Dann empfehle ich dir Roman Firnkranz. Er ist ein echter Fachmann und widmet sich dem Thema auf  seiner Internetseite ausführlich.

Du findest dort sehr viele Informationen, unzählige Tipps und tolle Rezepte!

In dem Buch „Grüne Smoothies – Die supergesunde Mini-Mahlzeit aus dem Mixer“ findest du zudem tolle Rezepte.

Viel Spaß beim Mixen!

Und wie sieht´s aus?

Wird auch dein Smoothie grün oder ist das nichts für dich?

 

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