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Fasten

Frühjahrsputz – 4 Dinge die du über das Fasten wissen solltest

Mein Haus – mein Auto – mein Körper!

Dieses Jahr war alles dran.

Die Reinigung meines Körpers war außergewöhnlich aber auch das Beste!

Danach ging einfach alles viel viel leichter…

Den Großputz meines Körpers habe ich nicht zu Hause gemacht, weil ich ausreichend Zeit und Ruhe dafür haben wollte. Ich habe mich dafür auf eine Reise nach Österreich in die Südsteiermark begeben.

TamanGa, FastenHier habe ich mit einer Gruppe von knapp 60 Leuten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeinsam gefastet.

Unter dem Motto: 

„Mein Körper – Tempel der Seele“

haben wir uns gemeinsam an den körperlichen und seelischen Großputz gemacht. Das war eine neue aber wunderbare Erfahrung.

In meinem privaten Umfeld waren die Reaktionen zuvor eher gemischt und ich habe Unverständnis und sogar Ablehnung erfahren.

„Warum machst Du denn sowas? Du musst doch gar nicht abnehmen!“

„Das kann doch nicht gesund sein.“

„Viel Geld bezahlen und dafür nichts zu essen bekommen….

du spinnst doch.“

Ich schreibe diesen Artikel – meinen ersten Blogartikel – über dieses Thema, weil ich mit den Vorurteilen aufräumen möchte.

Warum ich faste?

Ich wollte es irgendwie immer schon mal ausprobieren.

Als Teenager habe ich schon mal davon gehört und es hat mich irgendwie fasziniert.

Ok – zugegeben, damals wahrscheinlich unter Diät-Aspekten.

Im Oktober 2013 habe ich zum ersten Mal mit einer Freundin auf Sylt gefastet. Wir waren dort gemeinsam mit einer Gruppe zum Fastenwandern.

Das war mein erstes Fastenerlebnis und es war genial – wenn auch nicht immer ganz einfach. Aber ich habe mich und meinen Körper damals ganz NEU erlebt.

Dass ich ohne Nahrung den ganzen Tag wandern konnte, dass hat mich fasziniert und erstaunt. Ich war danach total glücklich, zufrieden und motiviert und das nach einer Woche ohne Essen!!!

Für mich stand da schon fest: Das musst du noch mal machen!

… und ist „Fasten und Entspannung“ angesagt, weil mir „Ruhe“ so schwer fällt.

Es ist unbeschreiblich, aber irgendwas hat das erste Fasten mit mir angestellt. Du solltest selber mal gefasten haben um zu erleben, was es bewirken kann. Es lohnt sich!

Ich will dich aber nicht dazu überreden!

Ich möchte dir jetzt lediglich von meiner zweiten Fastenerfahrung berichten und deutlich machen:

  • Fasten hat nichts mit einer Null-Diät zu tun.
  • Fasten tut in der heutigen Zeit – einem Leben im absoluten (!) Überfluss – richtig gut!
  • Fasten schadet keinem, sondern im Gegenteil,
  • Fasten kann sogar gesund machen und
  • Fasten macht Lust aufs Leben: Mal raus aus seinem Trott und auf´s Wesentliche konzentrieren.

1. Fasten ist eine Bewusst-Seins-Übung

Spürst du nicht auch, dass in der heutigen Zeit irgendetwas nicht stimmt?

In der Art wie wir miteinander leben, wie wir arbeiten, was wir essen.

Irgendwie passt das doch nicht, so kann das doch nicht gedacht sein.

Und wo soll das noch hinführen?

Immer schneller? Immer höher? Immer weiter?

Immer größer? Immer mehr?

Bitte versteh mich nicht falsch: Ich lebe selber so!

Ständig unter Strom, keine Zeit, keine Ruhe:

JUST DO IT

Grundsätzlich fand ich das ok, solange man sich wohl fühlt.

ABER:

Wir verlieren bei diesem Lebensstil unser Bewusstsein.

Das Bewusstsein für unseren Körper und noch für viele andere Dinge!

Was machen wir denn heute schon noch bewusst?

M U L T I T A S K I N G,

das habe ich seit Jahren ganz erfolgreich bewerkstelligt.

Ohne – geht nicht – gibt´s nicht.

Mono- statt Multitasking, dass fand ich plötzlich die Herausforderung.

Nur EINE SACHE und dabei ein Gefühl, für diese eine Sache, wahrnehmen. Das musste ich erst wieder lernen.

Wie bewusst lebst du?

Das Fasten ist eine tolle Methode um Bewusstsein zu üben und um mal wieder klar zu kommen. Der Körper lernt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und das war für mich neu!

Zu verzichten ist (meistens) nicht das Problem!

Das konnten und mussten die Menschen in Hungersnöten und beim religiösen Fasten schon immer.

Unsere Gene sind auch heute noch darauf eingerichtet Situationen von Hunger und Mangel zu bewältigen….und daran erinnert sich unser Körper ganz schnell wieder!

Was wir nicht bewältigen und was heute ein echtes Problem für uns ist, ist das Leben im absoluten Überfluss.

Insbesondere bei unserer (Über)Ernährung.

Dafür sind wir genetisch nicht gemacht und das macht uns fett und krank!

Glaubst du nicht?

Ich lade dich ein, meinen Blog weiter zu verfolgen und du wirst dazu viel erfahren.

Ich lerne gerade sehr viel, über

  • Ernährung
  • gesunde Lebensführung und auch darüber
  • wie Krankheiten entstehen

und das möchte ich dir über meinen Blog weitergeben.

Keine Angst, hier werden jetzt nicht die alten Leiern rausgeholt: „5 Portionen Obst und Gemüse“ etc.

Ich lebe selber (noch?!) nicht richtig gesund und bin dabei meinen (gesunden) Weg zu finden.

Auf diese Reise möchte ich dich gerne mitnehmen.

In meinem Blog werde ich mein (neues) Wissen preisgeben und über meine Erfahrungen berichten. Ich probiere gerade selber ganz viel aus und stelle fest, wie schwierig es ist sein Gesundheitsverhalten zu ändern…

Ist das nichts für Dich?

Dann klick jetzt lieber weg 😉

Danke!


Schön, dass Du noch da bist!

2. Fasten und Essen

Essen ist lebenswichtig!

„Essen hält Leib und Seele zusammen“.

Klar, wir können nicht ständig auf Nahrung verzichten, aber wir müssen uns darüber bewusst sein, was und in welcher (unnatürlichen) Weise wir essen.

Fasten hilft wunderbar, unsere alten Gewohnheiten (mit übermäßiger Kalorienzufuhr, durch zu viel Industrienahrung, zu viel Tierprotein und zu viel Zucker) in Frage zu stellen!

Schnell am Imbiss was reinhauen oder schnell was nebenbei: Im Büro, zu Hause, im Auto …

Oft verschlingen wir unsere Nahrung und sind nicht fähig mehr zu genießen.

Damit gefährden wir neben unserer Gesundheit auch unsere Esskultur.

MAHLzeiten sind doch häufig schon zu SCHLINGzeiten geworden! Oder?

Schätzt du dein Essen und kannst du maßvoll genießen?

Beim Fasten habe ich folgendes gelernt und verstanden:

„Viele Menschen essen aus Mangel.“

Mangel an Zuwendung, Anerkennung oder Liebe.

Die Sucht nach z.B. Süßigkeiten (gleiches gilt für Alkohol oder das Rauchen…) ist aus psychosomatischer Sicht immer verdrängte Sehnsucht.

Durch naturwidriges Essen (bzw. Rauchen …) wird der bestehende Mangel kompensiert, weil die „(Sehn)sucht z.B. nach Liebe“ durch den (Essens)ersatz befriedigt wird.

Dadurch werden nicht mehr „Leib und Seele“ zusammengehalten, sondern:

das „Seelenfutter“

  • wird zum Belohnungsessen (für z.B. den harten/anstrengenden Job),
  • macht Kummerspeck oder
  • gar „ein dickes Fell“ um die Lebensumstände gut ertragen zu können

Das macht uns nach einiger Zeit körperlich krank, z.B. durch Bluthochdruck und die Folgen.

Willst du also wirklich erfolgreich abnehmen, musst du also zunächst den Grund für dein (maßloses?) Essen kennen. Sonst wird das sicherlich nichts.

Hört sich erstmal komisch an. Ich weiß!

Aber es gibt sehr viel interessante Literatur, die das belegt…

Geh mal offen an die Frage ran und höre in dich hinein.

Oder mach dir bestimmte Essens-Situationen mal ganz bewusst.

Beim Fasten können diese verdrängten Sehnsüchte „hochkommen“ und angegangen werden. Dies ist dann unter Umständen nicht leicht, aber für deine Gesundheit sehr sehr wichtig!

Mit Diäten kann man schnell Gewicht verlieren. Keine Frage! Das kennst du doch auch, oder?

ABER:

Mit einer Diät überlisten wir unseren Körper (unsere Seele) nur.

In einer solchen (ungewohnten Diät-) Situation fühlen wir uns nicht wirklich wohl, weil wir uns total verstellen und hartnäckig auf uns lieb gewonnene Dinge verzichten.

Was du daher übers Abnehmen wissen solltest:

  1. Der Grund für das Essen muss geklärt sein, erst dann kann man ran an den Speck!
  2. Das Leben müssen wir uns ohne (falsches) Essen versüßen!
  3. Diäten drücken aber halten nicht!

Wie man darüber hinaus an den Speck dran kommt, wirst du in meinem Blog erfahren 🙂

3. Fasten und Trinken

Trinken ist das A und O beim Fasten.

Um nochmal auf den Großputz zurück zukommen:

Wasser ist quasi das Lösungsmittel – ohne Wasser geht beim Putzen nichts!

Mindestens 2 Liter am Tag sind nötig, um das Gewebe von Schlacken zu befreien, die Nieren zu unterstützen und damit alles auszuspülen.

Beim Fasten wurden wir mit gutem Quellwasser, leckeren Tees, morgens mit einem grünen Smoothie und Abends mit einer Gemüsebrühe versorgt.

Da war das Trinken ein Kinderspiel und 2 Liter überhaupt gar kein Problem.

Was da so leicht ging, fällt mir zu Hause unendlich schwer.

Trinken ist da für mich schon eine echte Herausforderung.

Beim Fasten habe ich viel übers Trinken gelernt. Ich werden bald in einem eigenen Blogatikel dazu berichten 😉 .

Heute gelingt es mir auch zu Hause meistens gut.

4. Fasten für Gesunde und Kranke

Man muss unterscheiden zwischen „Fasten für Gesunde“ und „Fasten für Kranke“.

Als Gesunder kannst du grundsätzlich alleine fasten, wenn du dich vorher gut informiert hast.

Ich habe es noch nicht ausprobiert, weil ich das in meinen Alltag überhaupt nicht integrieren will. Mal raus zu kommen und die Erfahrungen mit andern zu teilen, das hat mir richtig gut getan.

Du hast beim Fasten die Möglichkeit deinen „inneren Arzt“ kennenzulernen und weißt dann selber am Besten was dir guttut und wie du gut für dich vorsorgen kannst 🙂

„Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.“ Hippokrates

Bist du krank und möchtest fasten, musst du u.U. eine Fastenklinik aufsuchen.

Dr. Rüdiger Dahlke, der meine Fastenkur geleitet hat, hat seit über 30 Jahren Erfahrungen zum Thema Fasten auch für Kranke. Bei ihm bist du sicherlich an der richtigen Adresse.

Er hat wirklich ganz beeindruckende Geschichten erzählt! Was das Fasten alles bewirken kann, hätte ich mir niemals vorstellen können.

Untermauert wurden diese Geschichten von sehr interessanten Filmen.

Und das Beste: Einige Teilnehmer konnten persönlich berichten, wie sie sich durchs Fasten und eine anschließende Ernährungsumstellung von Krankheiten wie Rheuma, Gicht und auch Diabetes Typ II geheilt haben. Wahnsinn!

Das war echt beeindruckend!

„Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente.“ Hippokrates

Meine Empfehlungen für dich:

Wenn du mehr übers Fasten wissen möchtest, empfehle ich dir folgende Bücher:

  1. Wie neugeboren durch fasten
  2. Fasten: Das 7-Tage-Programm

Und:

Der Film „Gabel statt Skalpell“ ist richtig richtig gut, weil er so einfach und verständlich aufzeigt, welche Erkrankungen „selbstgemacht“ sind und wie wir sie vermeiden könnten.

Wenn du dir Gedanken über deine Gesundheit machst, kann ich dir diesen Film wirklich sehr empfehlen!  Bei YouTube findest du den Trailer.

Mein Fasten-Fazit

In dieser einen Woche hat sich nicht nur mein Hosenbund geweitet 🙂 sondern auch mein Gesundheitsbewusstsein. Ich habe durch viele Vorträge jede Menge gelernt, habe interessante Leute getroffen und bin dort dennoch richtig zur Ruhe und Erholung gekommen.

Fazit: Eine rundum gelungene Woche!

Genau zur richtigen Zeit…ein Frühjahrsputz eben 🙂 

Ich habe viele neue Ideen für meinen Blog und für meinen Alltag mitnehmen können!

Hunger?

Krise?

Das gab es bei mir – Gott sei Dank – nicht!

Ich war voller Freude und Energie, die ich mit nach Hause nehmen konnte.

… dort ging die „Reise zu meiner Gesundheit“ dann weiter!

Gerne möchte ich dich mitnehmen und freue mich wenn du „einsteigst“ 🙂

Hier kannst du dich gleich eintragen und du erfährst wann es weitergeht!

Wohin die Reise geht, weiß ich heute selber noch nicht!

Ich bin genauso gespannt wie du!

Ach und noch was:

Die Fastenwoche wurde mit Filmaufnahmen begleitet. Für mich ein wunderbares Andenken, weil ich sogar interviewt wurde.

Magst du es sehen?

Wenn der Film fertig ist, werde ich berichten.

So, das war´s!

Fertig – Ende – Aus!

Mein erster Blogartikel – puh! – schon ein komisches Gefühl!

Wie hat es dir gefallen?

Ich würde mich über einen Kommentar, Feedback etc. von Dir sehr freuen!

Lieben Dank und viele Grüße

Steffi

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7 Kommentare
  • Nicole Will
    Veröffentlicht am 16:24h, 28 April Antworten

    sehr schön geschrieben! Tolle Worte – verständlich – motivierend
    Es las sich so leicht und unkompliziert! ?

    Freue mich, Weiteres von dir zu lesen!
    LG 🙂
    Nicole

  • Ulli
    Veröffentlicht am 00:37h, 29 April Antworten

    DANKE! 🙂 Es ist ein toller Erfahrungsbericht, der Appetit auf mehr macht. 😉

  • Michael
    Veröffentlicht am 12:07h, 29 April Antworten

    Der Frühjahrsputz war leicht zu lesen u.sehr verständlich,es macht einen schon neugierig u. ich bin gespannt, wie es ist Meinungen auszutauschen u. Erfahrungen zu sammeln.Mach weiter so

  • Carina
    Veröffentlicht am 20:18h, 05 Juni Antworten

    Vielleicht hätte ich deinen Blog lesen sollen bevor ich mich mit einem leckeren Essen am Abend für den stressigen Tag belohnt habe 🙂 jetzt plagt mich das schlechte Gewissen.
    Ich mag es wie du schreibst und bin gespannt wie es weiter geht. Echt toll, mach weiter so!!!

    • Steffi|blogyourhealth
      Veröffentlicht am 13:26h, 06 Juni Antworten

      Danke, Carina! Es freut mich, dass es dir gefällt! …und du brauchst niemals ein schlechtes Gewissen haben! Darüber wirst du bald mehr erfahren? Ganz liebe Grüße Steffi

  • Mareike
    Veröffentlicht am 21:58h, 06 September Antworten

    Richtig guter Erfahrungsbericht. Danke dafür! Werde öfter hier vorbei kommen. Lesezeichen gespeichert.

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