Fasten - Teil 2 ...und warum ich jetzt meine Füße bade! | blogyourhealth
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Schiele-Fußbad

Fasten – Teil 2 …und warum ich jetzt meine Füße bade!

Das hat mir vor meinem Frühjahrsputz keiner gesagt. Das habe ich nicht gewusst.

Und das habe ich auch bislang noch nirgendwo gelesen!

Friede, Freude, Eierkuchen und „alles war toll“…

…das war dann zu Hause, gut eine Woche nach dem Fasten, endgültig vorbei.

Mir ging es schlecht!

Da auch diese Erfahrungen mit zum Fasten gehören, möchte ich dir darüber berichten.

Beim Fasten habe ich mich durchweg super gut gefühlt, schließlich werden dabei ja auch endlos Glückshormone ausgeschüttet….

Aber:

Danach hatte ich schon mit mir zu kämpfen:

  1. Ich fühlte mich schlapp und ein bisschen erschlagen, weil die Welt zu Hause doch ganz anders ausschaut als im schönen TamanGa
  2. Mich quälte irgendwie das schlechte Gewissen, weil ich einfach von alten Gewohnheiten nicht loslassen konnte/wollte.
  3. Ich musste aber für mich und meine Familie möglichst schnell wieder einen Weg finden um „klar zu kommen“!

Also, machte ich mich an die Arbeit 🙂

Fasten, Entgiften, AusleitungEs war fast Zufall, dass mir 5 Tage nach dem Fasten Blut abgenommen wurde. Und das Ergebnis war erschreckend:

Mein Blut (Nr. 1) sah gar nicht mehr aus wie Blut, es fehlte an Farbe und an der typischen Konsistenz! Es war wie „schaumig“.  Mir wurde das dann in etwa so erklärt:

Meine Organe haben beim Fasten zwar jede Menge „ausgeschieden“, aber der Mist (Gifte etc.) ist nicht aus meinem Körper raus, sondern schwimmt im Blut!

Na bravo, dass so etwas passieren kann war mir neu!

Und jetzt???

Die Lösung hieß:

Ausleitung der Giftstoffe

…anders anders gesagt: Ich muss entgiften.

Von Entgiftung hast Du doch bestimmt auch schon mal gehört, oder?

„DETOX“  (deutsch: Entgiftung) ist doch gerade ganz modern 😉 

Wenn du „Entgiftung“ googelst, werden dir diverse Kuren (auch Heilfasten), Tees und diverse Pulver empfohlen…aber Vorsicht! Bevor du loslegst, solltest Du dich umfassend informieren. Jeder Körper ist anders! Und das muss berücksichtigt werden!

Eins steht fest:

Wir können uns – in unserer westlich zivilisierten Welt – vor verschiedenen Umweltgiften und Schwermetallen kaum schützen. Egal ob Obst, Gemüse, Fleisch: Spritzmittel und auch Schwermetalle lassen sich nicht völlig vermeiden. Unsere Organe wie z.B. die Leber, Nieren oder auch die Haut „regeln“ das und sind für den Abtransport zuständig.

Doch wenn das nicht (mehr) richtig funktioniert, werden wir müde, schlapp und sind anfällig für Krankheiten. Da war ich also jetzt angekommen.

Mich packte der Ehrgeiz und ich wollte meinen Körper unterstützen!

Also setzte ich mir ein klares Ziel:

Ich will die bestmögliche Ausleitung der Giftstoffe aus meinem Körper schaffen und ich schrieb daher folgendes auf:

3 to do’s für meine Gesundheit:

1. Trinken, trinken, trinken

Mindestens 2,5 Liter jeden Tag! Keine Ausnahme!

Erlaubt sind:

Ausnahmen nur zu besonderen Anlässen!

Und vor allem: Keine Milch! Warum?

Weil es sich lohnt zu fragen: Ist Milch ungesund?

Ach und noch was: 2 x täglich 1 Meßlöffel Panaceo BASIC DETOX Pulver 400g!

Das Vulkanmineral Zeolith-Klinoptilolith wird bereits seit der Antike zur natürlichen Entgiftung des Körpers eingesetzt. Es soll auch heute noch eines der effektivsten Entgiftungsmittel unserer Zeit sein.

Ich habe mir das Pulver schon schon vor längerem gekauft, aber es stand unbenutzt in der Ecke… 🙁  – ich mochte es einfach nicht! Aber nun gut, jetzt war es an der Zeit es anzuwenden. Es soll ja wahre Wunder bewirken…

2. „Qualitätskontrolle“

Zugegeben: Mein Gefühl (oder wohl auch mein „innerer Schweinehund“!) hat sich dagegen gesträubt, meine Ernährung nach dem Fasten radikal und komplett auf „pflanzlich/vollwertig“ umzustellen.

Es mussten zunächst einige Heißhunger-Attacken (z.B. auf Chips) gestillt werden und erst dann konnte ich mit einem guten Gefühl zu meiner „persönlichen Qualitätskontrolle“ entscheiden:

  • Ich esse (zunächst?!) weiter worauf ich Hunger und Lust habe!
  • Ich esse aber bewusst, d.h. nicht nur „nebenbei“ oder aus Gewohnheit/Langeweile
  • Ich genieße mein Essen! Ich lasse mich nicht vom schlechten Gewissen (und dem ganzen neuen Wissen) plagen!

Hört sich komisch an, weil es doch eigentlich selbstverständlich ist, oder?

Mir hat es geholfen, mir diese Dinge bewusst zu machen.

3. Schiele-Fußbad

Achtung: Jetzt wird es schon etwas merkwürdig!

Bitte halte mich nicht für bekloppt sondern verbuche es unter dem Konto:

„Steffi’s persönliche Erfahrung – nur Information !!!“  😉 

Kommentare würde ich mir zu diesem Thema nur wünschen, wenn ihr selber Erfahrungen damit habt oder jemanden kennt, der es vielleicht auch schon länger anwendet. Danke!

Also: Worum geht es?

Meine Heilpraktikerin hat mir vom „Schiele-Fußbad“ wahre Wunder versprochen. Während ich das erste Bad bei ihr – nach der besagten Blutabnahme (s.o.) – genießen durfte, hat sie mir folgendes dazu erklärt:

  •  Es ist nicht „nur“ ein Fußbad, sondern ein Therapiegerät, welches früher auch in Kliniken eingesetzt wurde
  • Während des Badens erwärmt sich die Temperatur langsam um ein halbes Grad pro Minute. Dadurch entsteht ein Thermoreiz, der die Fußreflexzonen aktiviert.
  • Die Durchblutung des gesamten Körpers wird durch dieses Bad verbessert, weil sich die Kapillaren (Haargefäße) und Arteriolen (kleinen Arterien) erweitern.
  • Die Ver- und Entsorgung der Zellen wird somit optimiert.
  • Die Organ- und Gewebefunktionen werden angeregt.
  • Es handelt sich  um ein „passives Kreislauftraining“, welches Erfolge bei der Behandlung einer Vielzahl von Krankheiten verspricht.
  • Günstig beeinflussen lassen sich durch das Bad auch Menstruationsbeschwerden sowie Kopfschmerzen und Migräne.
  • Der Gesundheitszustand und das allgemeine Wohlbefinden verbessern sich.
  • Ätherische Öle und diverse Badezusätze unterstützen die Behandlung gezielt.

Das hörte sich ja alles super und vielversprechend an!

…fast schon zu viel des Guten!Fasten, Entgiftung, Ausweitung
Gefühlt habe ich mich nach gut 30 Minuten in dieser Fußwanne richtig gut: Eine wohlige Wärme hat sich durch meinen Körper bis abends hin gehalten. Bei meinen chronisch kalten Füßen ist das schon eine tolle Sache!

Und Entgiftet habe ich während des Badens auch, was die spätere Blutabnahme (Nr. 3) beweisen soll.

Knackpunkt: Dieses spezielle „Ding“ kostet ca. 1.200 €!

Ok, dass bestellt man sich nicht mal eben, um es nach der anfänglichen Motivation womöglich im Keller verschwinden zu lassen….
Plan B: Ich habe mir diese Wanne bei der Firma ausgeliehen, weil ich eine (mögliche) Wirkung selber testen/erfahren wollte! Ich war neugierig…

Seit gut 5 Wochen bade ich nun regelmäßig meine Füße im Schiele-Fußbad…

…und auch mein Mann und meine Tochter machen es gerne 😉

Gesamtfazit nach dem Fasten:

Nach dem Fasten musste ich mich noch mal richtig an die Arbeit machen.

„Entgiftung“, das war das Stichwort.

Ich brauchte meinen „persönlichen Masterplan“.

Meine Ziele habe ich dann erreicht, wenn ich sie mir wirklich ganz bewusst vorgenommen habe.  Sie zu definieren und aufzuschreiben, dass hat mir geholfen. Und wenn ich das jeden Tag aufs Neue mache, klappt es super.

Schließlich ist jeder Tag anders…

… und pauschal sein Verhalten ändern zu wollen klappt sowieso nicht!

Wie es mir gelingt meine Gesundheitsziele zu erreichen, siehst du hier.

Ich mache mir abends ganz bewusst Gedanken über den nächsten Tag und fülle die linke Seite meines Zettels aus. Am nächsten Abend lasse ich (beim Schiele-Fußbad) den Tag revue passieren und fülle die rechte Seite aus. Für jeden Tag individuell und realistisch. Das klappt super und ich bin (fast immer) stolz auf mich 😉

Magst du es auch mal ausprobieren? Wie gefällt dir meine „Bewusstseins-Übung“?

Ich freue mich über Feedback und Anregungen.

Wie meisterst du dein tägliches Gesundheitsprogramm?

Hast du Ziele? Wie erreichst du sie?

Möchtest du mich an deinen Erfahrungen teilhaben lassen, dann schreib doch einfach einen Kommentar…ich freue mich drüber!

5 Kommentare
  • Michael
    schrieb am 20:52h, 21 Mai Antworten

    Habe beide Blogs gelesen (Füsse baden im Schiele- Fußbad u. Grüne Smoothies) intresant geschrieben!
    Man konnte wenn man dich beobachtet hat feststellen,das es dir einige Zeit nach dem Frühjahrsputz nicht so gut ging.
    Es freut mich und das sieht man auch wieder, das es wieder besser geht!!!! Liebe Grüße Papa

  • Birgit Wiens
    schrieb am 19:05h, 25 Mai Antworten

    Liebe Steffi, mit Begeisterung lese ich deine Blogs. Besonders fällt mir auf, dass es sich liest, als würdest du vor mir sitzen. Das nenne ich Authentizität. Ich lese, dass es nicht geschultes Wissen ist, das du weitergibst, sondern eigens gelebte Erfahrung. Dr. Rüdiger Dahlke lebt es auch einfach so vor. In meiner Ausbildung zur Atemtherapeutin mit dem verbundenen Atem gab es keine Schulungsunterlagen.. ganz nach dem Motto: probiert es selber aus und dann gebt ihr weiter, was wirklich in euch ist und aus euch kommt. Ganz nach dem Gesetz der Resonanz werden deine Blogs gelesen.
    Weiter so,Steffi.
    Fasten sollte niemals ausschließlich zur Gewichtsreduktion genutzt werden. Fasten heißt Besinnung auf das Wesentliche. Dabei schwemmen wir überflüssige Stoffe aus. Ebenso werden Emotionen ins Bewusstsein gebracht, damit auch diese kindlich angelegten Energien ausgeschwemmt werden. Natürlich geht es uns dann erst einmal schlechter, denn die Energien sind nun nicht mehr in jeder einzelnen Zelle, sondern befinden sich im Blut und sie kommen ins Fließen- so wie Energien es wollen. Dann heißt es durchhalten. Aus dieser Leere heraus kommen wir in die Nähe zu uns selber und die Kummerpfunde als „Abstandshalter“ werden überflüssig. Wir stehen dann zu dem, wer wir wirklich sind.
    Die Kombination aus Bewusstseinstraining, Fasten und verbundenem Atem ist- so glaube ich- ein wunderbarer Weg in die ganzheitliche Gesundheit. Wir werden schmaler, aber aufrichtiger. Und ziehen Menschen in unser Leben, die zu uns passen. Alle Abstandshalter in Form von Speckröllchen haben keine Funktion mehr und wir fühlen innere und äußere Schönheit.
    Und wer mag sich davon nicht angesprochen fühlen:):)
    Fasten ist für mich ein inneres Ja in den Rückzug, aus dem alles Neue geboren wird!

  • Steffi|blogyourhealth
    schrieb am 20:57h, 26 Mai Antworten

    Danke, liebe Birgit für deine Worte 🙂 „Meine Reise“ zur ganzheitlichen Gesundheit ist inzwischen sehr spannend geworden und ich freue mich, dass du mich dabei begleitest. Wir sehen uns am Freitag zur Atemsitzung 🙂 @ liebe Blog-Leser: Ich werde natürlich bald darüber berichten!!!

  • Kerstin
    schrieb am 22:01h, 10 Juni Antworten

    Hallo Steffi,
    es hat mir Spaß gemacht, deine Blogs zu lesen. Du schreibst toll, und ich finde die Themen bisher sehr interessant, wenn nicht sogar inspirierend ;-). Wahrscheinlich werde ich die grünen Smoothies mal testen, und das Thema „Fasten“ lässt mich auch nicht los. Mal sehen, ob ich es irgendwann mal ausprobiere. Ich freue mich auf deine nächsten lebensnahen Berichte 🙂

    • Steffi|blogyourhealth
      schrieb am 05:37h, 11 Juni Antworten

      Hallo Kerstin, vielen Dank für dein Feedback. Es freut und motiviert mich sehr? Schöne Grüße und bis bald Steffi

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