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Spiegelgesetz

Das Spiegelgesetz … und welchen Fehler du nicht machen solltest

Ich liebe das Spiegelgesetz.

Obwohl ich es schon lange kenne, es ständig anwende und auch schon einen Artikel darüber geschrieben habe, ist mir jetzt erst klar geworden, dass ich es gar nicht richtig verstanden habe…

Ich habe einen entscheidenden Fehler gemacht!

Damit es dir nicht auch so geht, schreibe ich diesen Artikel:

Was ist das Spiegelgesetz?

Die Spiegelgesetz-Methode ist ein hilfreicher Schlüssel, wenn es um wahres Glück (und damit auch um Gesundheit) geht.

G l ü c k  & G e s u n d h e i t

Wow!

… das wollen wir doch alle.

Und darum SUCHEN wir.

Wir suchen unermüdlich und überall:

In der Arbeit, in Beziehungen, im Essen, in schicker Kleidung, einer tollen Wohnung, dem neuen Auto…

… oder einfach im Internet oder im Fernsehapparat!

Manchmal suchen wir vielleicht auch im Alkohol, Drogen oder Medikamenten.

Leider suchen wir oft nicht in uns selbst!

Wie denn auch?

So etwas haben wir gar nicht gelernt!

Als kleine unschuldige Wesen (ja, das waren wir mal) haben wir nur beobachtet und gefühlt. Mehr war als Baby einfach nicht drin… Unser UNTERBEWUSSTSEIN war offen für jede Art der Beeinflussung.  Alles was wir damals gehört, gesehen und vor allem gefühlt haben, ist in unseren Zellen einprogrammiert und dort abgespeichert.

Unsere kindlichen Überzeugungen beeinflussen unsere täglichen Gedanken noch heute.

Im Laufe der Zeit haben wir gelernt zu (ver)urteilen und zu bewerten!

Was wir doof fanden, wollten wir nicht mehr haben.

Negative Gefühle wollten wir nicht (mehr) fühlen und so haben wir uns irgendetwas einfallen lassen…

Das war nicht schlecht. Nein: Es war sogar (über)lebensnotwendig!

… aber da ist noch irgendetwas in dir (deinem UNTERBEWUSSTSEIN) was (an)erkannt werden will.

Und bei dieser Erkenntnis hilft dir das Spiegelgesetz.

Das Spiegelgesetz: Dein Gefühl zählt

Ich habe immer versucht, dass Spiegelgesetz mit dem Kopf zu verstehen… und so habe ich meine Unzufriedenheiten lange nur mit dem logisch denkendem Verstand gespiegelt … (wie ich es gemacht habe, kannst du hier  „Die Spiegelgesetz-Methode – und warum sie für wahres Glück unverzichtbar ist“ lesen).

Das war nicht schlecht.

Nein, im Gegenteil:

Durch das Spiegelgesetz konnte ich mein Leben auf eine wundervolle Art verändern!

Ich konnte viel für mich erkennen und lernen,

ABER:

Die wirklich tiefe Erkenntnis hat nicht funktioniert.

Ich habe „gelernt“:

Die Welt ist ein Spiegel, der mir meine Beziehung zu ihr und meinem Leben spiegelt. Und so sehe ich immer nur mich, egal wohin ich schaue.

In der Praxis sah das so aus:

Alles was ich an anderen kritisiert habe, alles was mich aufgeregt und genervt hat (und das war eine ganze Menge!), habe ich in meinem Inneren

wahrgenommen,

akzeptiert und schließlich

entschlüsselt und aufgegeben.

Es war alles total logisch und ich hatte große Freude am Spiegeln!

Allerdings habe ich einen ganz großen Fehler gemacht:

Ich habe meine Gefühle nicht gefühltdenn ich wollte alles nur verstehen.

Heute weiß ich:

Es zählt immer das Gefühl, das eine Situation in uns auslöst.

Und so kann eine identische Situation mir unterschiedliche Dinge spiegeln…

…je nachdem was ich fühle.

Beispiel:

Es regt mich total auf, dass meine Tochter so unordentlich sind.

Positiv formuliert könnte ich sagen: Sie setzt einfach andere Prioritäten ;-)… usw.

Wie fühle ich mich?

Machtlos?

Versagt zu haben / nicht gut genug zu sein?

Traurig?

Ausgenutzt?

Wütend?

… sich diesem Gefühl hinzugeben, es da sein zu lassen und es zu wirklich zu fühlen, das ist die große Herausforderung. Es gibt dabei kein richtig oder falsch… und es kann auch von Tag zu Tag anders sein!

Spiegelgesetzt
ACHTUNG:
Es besteht die Gefahr Gefühle nicht zu fühlen –
sondern sie nur zu denken.

Beobachte dich ganz genau und du verstehst was ich meine.

Das Spiegelgesetz: Die praktische Anwendung

Nimm deine Gefühle bewusst wahr und fühle was sie in dir auslösen.

Welche Emotionen sind da?

Welche Gedanken/Glaubenssätze gehen mit dem Gefühl einher?

Gefühle und Emotionen sind Begleiterscheinungen unserer Gedanken

Deine Gedanken sind ein ganz eigenes Kapitel und daher werde ich bald dazu schreiben.

Hier, heute und jetzt geht es „nur“ um dein Gefühl.

Nimm deine Gefühle wahr, lass deine Emotionen zu und bewerte es erstmal nicht.

Das ist echt schwierig – ich weiß!

Und dein logisch denkender Verstand findet diese Idee jetzt schon blöd, oder?

Hörst du schon eine kritische Stimme in dir, die fragt:

„Was soll das jetzt hier?! Das ist jetzt aber…“

Nimm es bitte nur wahr und versuche immer „nur“ zu fühlen.

Ziel des Spiegelgesetzes ist es in dir zu suchen, was dir zu deinem Glück und Gesundheit fehlt.

Fazit:

Ich habe es mir bei der Anwendung der Spiegelgesetz-Methode (unbewusst) zu einfach gemacht….

Der große „Fehler“ war : Ich habe meine Gefühle und Emotionen nicht richtig zu gelassen.

Ich konnte gar nicht richtig fühlen sondern wollte alles nur verstehen.  

…dadurch habe ich mir oft selber im Weg gestanden.

Dieser Artikel soll dir helfen nicht in die gleiche Falle zu tappen…

Gelungen?

Dann lass es mich in den Kommentaren wissen.

Ich freue mich, wenn du mir von deinen Erfahrungen mit dem Spiegelgesetz berichtest.

9 Kommentare
  • Katja Mohr
    schrieb am 10:24h, 29 Juni Antworten

    Hallo Steffi!
    Ich fand Deinen ersten Beitrag zum Spiegelgesetz sehr hilfreich und habe mich mit Freude in die „Bearbeitung“ gestürzt. Nicht zuletzt weil meine „Befindlichkeiten“ auch hauptsächlich dazubeitragen, was sich im Unterbewusstsein meiner Kinder als Glaubenssätze abspeichert.
    Diesen Artikel habe ich (noch) nicht ganz v e r s t a n d e n, was dieses Wort belegt. Aber ich versuche, Deinen Rat zu befolgen und zu fühlen..
    HERZlichen Dank!
    Katja

    • Steffi|blogyourhealth
      schrieb am 19:30h, 29 Juni Antworten

      Hallo Katja,
      HERZlichen Dank für Deinen Kommentar! Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude beim Spiegeln…du darfst gespannt sein, wie sich die „Wunder“ anfühlen:-) Beste Grüße Steffi

  • Jasmina
    schrieb am 13:42h, 18 August Antworten

    Wow…da stolpert man einfach mal frisch in einen Blog und geht direkt mit so einer neuen und spannenden „Idee“ wieder hinaus. Um es ganz zu verstehen, werde ich noch ein paar Mal deine Beiträge zum Spiegelgesetz lesen müssen…über das WE ist ja genug Zeit, um alles auf sich wirken zu lassen.

    LG bis bald

  • Stephan Pinkwart
    schrieb am 22:07h, 22 Oktober Antworten

    Dankeschön für deine Inspiration.

    Ich war sehr müde und wollte einfach nur was aufmunterntes lesen und schon war ich wieder hellwach und mir sind wieder 2 neue Sachen eingefallen.

    Dankeschön für deine Inspiration, das ich meine Emotionen suchen sollte. 😉

    • Steffi|blogyourhealth
      schrieb am 20:39h, 23 Oktober Antworten

      Bitteschön 😉 Es freut mich sehr, dass ich dich aufmuntern konnte und du sogar noch die Kraft für einen Kommentar hattest! Dankeschön dafür! Alles Gute!

  • Heike Kess
    schrieb am 10:24h, 25 August Antworten

    Ich habe Deinen Blog gleich gespeichert auf der Startseite meines Handys. Ich will nichts mehr verpassen von Dir. Meine website soll auch inspirieren, aber dabei scheint einiges schief zu laufen. Magst Du bitte mal auf dieser schauen, dann schau mal bei Instagram Moment mal Amelyhk67. Auf einem der 444Posts, wird meine website angesagt. Bei den Gänseblümchen

    • Steffi|blogyourhealth
      schrieb am 17:01h, 25 August Antworten

      Dankeschön für dein Feedback und ich hoffe, dass ich dich und die Leser hier noch weiter inspirieren kann:-) …einen Instagram-Account habe ich leider (noch?) nicht, aber auf deiner Webseite schaue ich ganz bestimmt mal vorbei. Beste Grüße Steffi

  • Jule
    schrieb am 08:27h, 12 September Antworten

    Liebe Steffi, danke für deine tollen Artikel über das Spiegelgesetz. Auch ich handle gern verkopft und vergesse dabei meine Gefühle zu fühlen. Jedoch komme ich mit solchen Methoden/Theorien mir immer näher und freue mich über diese Erkenntnisse.

    Das Spiegelgesetz formuliert fehlende Anteile in positiver Form um sie einfacher zu erkennen und zu fühlen um dann mehr Glück zu leben und vor allem seine Wahrheit. Das ist toll, gleichzeitig auch unglaublich schwierig.

    Viele spirituelle und psychologische Themen beschäftigen sich oft zu erst mit dem unangenehmen. Jedoch ist es doch viel einfach, wenn man sich zuerst die angenehmen, hier die angenommenen Anteile ansieht und sich hineinfühlt wie man das geschafft hat bzw. schon lebt. Das bringt doch auch Motivation sich die Schattenseiten anzusehen. Das Erkennen dieser Sonnenseite sollte doch dann zum Vorschein kommen, wenn ich jemand und eine gewisse Art an ihm bewundere oder toll finde oder? Drehe ich das ins Negative und freue darf mich dann freuen über diese Erkenntnis diese Anteile schon umgeformt zu haben?

    Freue mich auf eine Antwort.

    Liebst Jule

    • Steffi|blogyourhealth
      schrieb am 09:51h, 16 September Antworten

      Hallo Jule, vielen lieben Dank für deinen wundervollen Kommentar. Da steckt so viel schönes drin ;-)… „wie“ man anfängt bestimmt m.E. das Leben selbst, da kann unser schlauer Verstand nur ganz bedingt einen Beitrag leisten. Es es schön zu sehen, was passiert, wenn man sich auf die eigenen (verborgenen) Gefühle einlässt und sich dem Leben wieder mehr und mehr anvertraut…dies ist ein authentischer Weg und wie du so schön schreibst: Man kommt sich so selber immer näher. Herzliche Grüße Steffi

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